09. September 2010
 
Unternehmen finden

Chancen

„Lieber Zeitarbeiter als arbeitslos“

Gute Perspektiven beim Zulieferer Arno Arnold

An den August 2009 denkt Alexander Fleer nicht gern zurück. Wegen der Wirtschaftskrise verlor Produktionsmitarbeiter in einem MetallBetrieb seinen Job. Die Suche nach einer neuen Stelle gestaltete sich für den Familienvater schwierig. Im Juni 2010 landet Fleer beim Maschinenbau-Zulieferer Arno Arnold in Obertshausen (80 Mitarbeiter plus aktuell 3 Zeitarbeitnehmer).

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Computerspiele

Bildschirm statt Tafel

Auszubildende lernen immer häufiger mit Computerspielen

Derya trägt ein rotes Muskelshirt mit einem Totenkopf darauf. Die 19-jährige Türkin ist die weibliche Stimme der Band „The Skillz“. Chantal Weinacht trägt Jeans und weiße Bluse. Auch sie ist 19 Jahre alt. Zuzeit macht sie bei der Landesgewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Chantal gibt es wirklich. Derya ist eine Computerzeichnung.

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Umwelt

Strandputzer schabt das Öl ab

25 Spezialgeräte von Kässbohrer am Golf von Mexiko

Langsam krabbelt eine blaue Maschine mit der Aufschrift „BeachTech“ über den ölverschmutzten Sand an der Küste des US-Bundesstaates Alabama. Hinter sich lässt sie eine breite Spur mit Rillen. Und der Strand ist wie verwandelt: In der Spur ist mit bloßem Auge kein einziges schwarzes Klümpchen mehr zu sehen. Die Maschine kommt von der Firma Kässbohrer Geländefahrzeuge im schwäbischen Laupheim.

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Sie setzen dem Pils die Krone auf

Ein gebürtiger Libanese versorgt vom Rheinland aus die Welt mit Zapfanlagen

Der Mann, der weit über die Hälfte der Zapfanlagen für die deutsche Gastronomie baut – und damit über Druck, Temperatur und Fließgeschwindig- keit des Bieres mitbestimmt, stammt nicht aus München, Warstein oder Bitburg. Nein, er ist gebürtiger Libanese! Er heißt Max Taha und ist Chef von IMI-Cornelius in Langenfeld.

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Arbeiten wie in einer großen Familie

Karl Elektronikbau – der etwas andere Zulieferer

Die Mitarbeiter von Karl Elektronikbau ihre Chefin Rosemarie Karl auf Händen. Ihr Mann Lothar gründete sein Unternehmen 1980. Rasch entwickelte es sich zu einem an-erkannten Zulieferer der Elektronik-Industrie mit knapp 40 Mitarbeitern. Als Karl 1999 völlig unerwartet an Herzversagen stirbt, steht der Betrieb vor dem Aus. Doch jetzt, elf Jahre später, beschäftigt er 140 Leute.

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Auch die Ehemaligen machen mit

Wie Veritas sich um den Nachwuchs kümmert

Das Lachen der Kinder ist schon von weitem zu hören. Fußball ist vor allem für die Jungs draußen auf dem Rasen die Lieblingsbeschäftigung. Drinnen steht Handarbeiten auf dem Programm. Ein Ferienkurs für die daheim gebliebenen Mitarbeiterkinder der Veritas AG im hessischen Gelnhausen fand auch in diesem Jahr großen Zuspruch.

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Flexibilität ist Trumpf

Was den Erfolg von Thermo Fisher am Standort Osterode ausmacht

Wer verstehen möchte, warum deutsche Firmen in der Metall- und Elektro-Industrie wieder so erfolgreich sind, sollte am Arbeitsplatz von Martin Geile und Manfred Borchard in Osterode vorbei schauen. Die beiden Facharbeiter der Thermo Electron LED GmbH (330 Mitarbeiter) fertigen Laborzentrifugen.

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Mehr Spaß mit Technik

Warum Firmen Experimentierkästen in Schulen bringen

„Am liebsten würde ich den Kasten mit nach Hause nehmen“, sagt Mia Elsser, während sie mit Noah Schüler und Lirian Krasniqi wie wild kurbelt: Die drei Grundschüler wollen ihren Mini-Generatoren Strom entlocken, um ein Lämpchen zum Leuchten und einen Ventilator zum Laufen zu bringen. Parkschule in Gaildorf: Schulleiterin Jutta Dannecker hat gerade sieben Technik-Experimentierkästen entgegengenommen.

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Begehrte Jugend

Aufschwung ermuntert M+E-Firmen zu noch mehr Ausbildung

Die Unternehmen der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie haben derzeit wieder viel zu tun. Und die Aussichten für ihr Geschäft haben sich auch noch verbessert. Beides scheint sich 2010 auf den Ausbildungsmarkt auszuwirken.

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