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Warmer Regen: Ob sich die Piratenpartei beim Grundeinkommen vom Märchen „Sterntaler“ der Gebrüder Grimm inspirieren ließ? Foto: dpa |
„Wie krass ist das denn?“, fragte AKTIV mit Blick auf den Piratenpartei-Plan vom „bedingungslosen Grundeinkommen“.
Grenzen der Realität
Sollten die Piraten wider Erwarten jemals Regierungsverantwortung übernehmen, stoßen auch sie sehr schnell an die Grenzen der Realität. Das mussten auch schon die Grünen schmerzlich erleben. Ideologie und Praxis klaffen eben oft weit auseinander.
Stefan Strohhuber, 84307 Eggenfelden
Und wer zahlt?
Die wissen doch gar nicht, wovon sie reden. Schönes Leben ohne Arbeit – wer soll am Ende die Rechnung dafür bezahlen?
Dieter Lindner, 38640 Goslar
Schulden abbauen
Geld fürs Nichtstun? Wie kann man nur so hohl sein? Wir sollten erst mal unsere Staatsschulden abbauen. Und das Geld sollte gerechter verteilt werden.
Christina Thiel, 37520 Osterode
Bürokratie-Abbau
Unsere Steuer- und Sozialsysteme sind schon heute bürokratische Monster. Ein Grundeinkommen von bis zu 1.000 Euro würde keine größere Umverteilung bedeuten.
Matthias Lindemer, 79540 Lörrach
Schwachsinn
Derartige Ideen und Wünsche untermauern meine Befürchtung und Mahnung, dass diese Partei und deren Programm an Schwachsinn nicht zu überbieten sind. Die glauben tatsächlich noch, dass Geld vom Himmel fällt.
Dieter Zwick, 72178 Waldachtal
Unbezahlbar
Diese Forderung ist utopisch und unbezahlbar.
Jeder, der zum Beispiel einen Handwerksberuf ausüben will, muss einen Gesellenbrief vorlegen. Aber jeder Vollpfosten kann offensichtlich heutzutage Politiker werden.
Stefan Roth, 63589 Linsengericht
Sprichwörtlich
Eine Partei, die versucht, unser Sozial- und Wirtschaftssystem in den Ruin zu treiben, hat in diesem Land nichts zu suchen. Das alte Sprichwort gilt schließlich noch immer: ohne Fleiß kein Preis!
Gertraud Ott, 96052 Bamberg
Schöner Traum
Das Grundeinkommen für alle ist ein schöner Traum.
Und dank des Fünftels der Leute, die das Gros des Nettovermögens in Deutschland besitzen, sowie dank der einflussreichen Lobbyisten in der Politik wird das auch so bleiben.
Guido Hartmann, per E-Mail
Ungeahnte Kräfte
Der Punkt der Finanzierung des Grundeinkommens ließe sich sehr einfach lösen.
Einerseits durch eine hohe Konsumsteuer insbesondere auf „Luxuswaren“, die nicht zur Grundversorgung nötig sind. Die nämlich stellen eine zu vermeidende Ressourcenentnahme dar.
Andererseits durch Reichensteuern mit dem Sekundärziel, Geldanhäufungen zu verhindern. Dass Politiker und finanzielle Eliten solche Ansätze im Keim zu ersticken suchen, liegt in der Natur der Sache.
Dass das Grundeinkommen unterm Strich aber funktioniert und ungeahnte positive soziale Kräfte freisetzen kann, haben verschiedene Pilotprojekte schon bewiesen.
Dirk Schuster, per E-Mail
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