05. Februar 2012
 

Qualität

Zangen für die ganze Welt

Warum Knipex heute die führende Marke ist

Ob ein Arbeiter in Uruguay Baustahl durchtrennt oder ein Klempner in Japan am Wasserrohr schraubt: Oft kommt die Zange aus – Wuppertal! Dort sitzt seit Kaisers Zeiten eine Firma, die sich inzwischen zur weltweit führenden Marke gemausert hat: Knipex. Die 800 Mitarbeiter fertigen mehr als 10 Millionen Zangen im Jahr. Das Erfolgsgeheimnis?

Für die Kunden zählt aber vor allem, was Putsch „Funktionsqualität“ nennt: Einfach und mit möglichst wenig Kraft soll das Werkzeug zu bedienen sein. Wer häufig dicke Drähte trennt, weiß es zu schätzen, wenn eine Knipex-Zange den Druck seiner Hand verzwanzigfacht.

Neuheit steckt 1.000 Volt weg

Die Produktentwickler um Bernd Riepe tüfteln zudem ständig an Neuerungen: Vier bis fünf Innovationen pro Jahr sind das ehrgeizige Ziel.


Bilder-Galerie (6 Bilder)

Neu auf dem Markt ist etwa eine Serie mit speziellen Griffhüllen, die 1.000 Volt ohne Gefahr für den Benutzer wegstecken. Nicht ganz so ein- fach zu erklären ist die „Ratschenkabelschere mit ausziehbaren Griffen“. Aber das ist eben auch eher ein Gerät für professionelle Anwender: Knipex fertigt ja vor allem für das Handwerk und die Industrie.

Daher brach der Umsatz während der Krise um fast ein Viertel ein. Auch hier war also 2009 Kurzarbeit nötig. Nun ist aber wieder „bedächtiger Optimismus“ angesagt. Unter anderem soll das Indien-Geschäft angekurbelt werden – damit könnte die Exportquote dann auf mehr als zwei Drittel steigen.

Besonders erfolgreich ist Knipex übrigens in den USA: „Dort hat man Sinn für gutes Werkzeug“, weiß Putsch. Für Qualität eben.

Thomas Hofinger

Für den normalen Hausgebrauch empfiehlt Knipex-Chef Ralf Putsch genau sechs verschiedene Zangen. Welche das sind, lesen Sie jetzt unter: www.aktiv-online.info/Zangen

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