17. Mai 2012
 

Kopfhörer-Produktion

Bekenntnis zum Standort D

Neue Produktionshalle von Sennheiser vor den Toren Hannovers

Die Technik des Audio-Spezialisten Sennheiser haben in den letzten Wochen viele Menschen erlebt – etwa bei Lenas Sieg im Song-Contest in Oslo oder bei der Fußball-WM. Das Familienunternehmen aus Wedemark, einem Vorort von Hannover, ist im Krisenjahr 2009 sogar gewachsen. Anfang 2010 ging das neue Technologie- und Produktionszentrum in Betrieb.

Ihm ist offensichtlich wichtig, dass sich seine Mitarbeiter wohlfühlen. Viele kennt er persönlich; er weiß, dass deren Väter oder Kinder auch im Unternehmen sind.

In der Wirtschaftskrise hat sich das Erfolgsrezept des Unternehmens bewährt. Allein von der professionellen Kundschaft mit ihren höchsten technischen Ansprüchen kann ein Unternehmen wie Sennheiser nicht leben.


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„Große Theater und Verleiher waren in der Krise deutlich zurückhaltender“, sagt Volker Bartels, der Sprecher der Unternehmensleitung. Dagegen war die Nachfrage nach Kopfhörern für Endverbraucher, Sennheiser nennt es das Konsumer-Geschäft, deutlich besser, vor allem in Asien und Amerika.

Kurzarbeit ist kein Thema mehr

Die Firma ist ein typisches Familienunternehmen. „Die Amerikaner hatten meinem Vater nach dem Krieg angeboten, er solle sein Unternehmen in den USA aufbauen“, erzählt Jörg Sennheiser. „Doch das wollte er nicht. Er wollte viel lieber hier in der ländlichen Umgebung von Hannover bleiben.“

Inzwischen arbeiten für Sennheiser 2.132 Menschen. Dem zweiten Halbjahr 2010 schaut man erwartungsvoll entgegen. Die Produktion ist ausgelastet, Kurzarbeit ist längst kein Thema mehr.

Werner Fricke

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