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Hell und freundlich: Auf 13.000 Quadratmetern arbeiten jetzt 440 Menschen. |
Die Technik des Audio-Spezialisten Sennheiser haben in den letzten Wochen viele Menschen erlebt – etwa bei Lenas Sieg im Song-Contest in Oslo oder bei der Fußball-WM. Das Familienunternehmen aus Wedemark, einem Vorort von Hannover, ist im Krisenjahr 2009 sogar gewachsen. Anfang 2010 ging das neue Technologie- und Produktionszentrum in Betrieb.
Das Familienunternehmen aus Wedemark, einem Vorort von Hannover, ist im Krisenjahr 2009 sogar gewachsen: Der Umsatz stieg von 386 auf 390 Millionen Euro. Davon blieben rund 4 Millionen Euro Gewinn – nach 15 Millionen im Vorjahr. „Das ist kein Ergebnis zum Jubeln“, sagt Volker Bartels, Sprecher der Geschäftsführung. „Aber es ist ein akzeptables Ergebnis.“ Besonders stolz ist er darauf, dass Sennheiser erneut aus eigener Kraft, also nicht durch Zukäufe, zugelegt hat. Und, „dass wir erst das Geld verdienen, um es dann wieder ins Unternehmen zu investieren“.
Ein Beleg für dieses Selbstverständnis: das neue Technologie- und Produktionszentrum, das Anfang des Jahres am Firmensitz in Betrieb genommen wurde. 15 Millionen Euro hat das Unternehmen dafür investiert. Für den Gründersohn Professor Dr. Jörg Sennheiser, dessen Vater vor 65 Jahren das Unternehmen aus der Taufe hob, ist die neue Produktionshalle „ein weiteres Bekenntnis zum Standort Deutschland“.
Auf den mehr als 13.000 Quadratmetern arbeiten 440 Mitarbeiter. So wie Magdalena Pechtholf oder Andrea Toleiks. Sie montieren Kopfhörer. Früher war ihr Arbeitsplatz in der Produktionsstätte im rund 20 Kilometer entfernten Burgdorf. Mit dem Umzug in die Wedemark hat sich vieles verändert. „Es ist hier hell, freundlich“, sagt Pechtholf. „Wir haben ideale Arbeitsbedingungen.“ Jörg Sennheiser ergänzt: „Die intensive Beratung mit Arbeitswissenschaftlern und Experten der Fertigungsorganisation hat sich gelohnt.“